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Stralsunder Werkstätten feiern im Juni 35-jähriges Jubiläum

Die Stralsunder Werkstätten blicken in diesem Jahr auf eine 35-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Sein Jubiläum feiert die städtische Gesellschaft der Hansestadt Stralsund im Juni mit einer vielfältigen Festwoche.

Die Stralsunder Werkstätten feiern in diesem Jahr ihr 35-jähriges Jubiläum. Dafür haben die Beschäftigten der Hauptwerkstatt die Zahl nachgestellt. (Foto: Mario Piotrowski)

Manuela Stepnitz (5. v. l.) hat in ihrer 31-jährigen Dienstzeit für die Stralsunder Werkstätten bereits viele Tätigkeitsfelder durchlaufen. Heute betreut sie eine Montagegruppe in der Hauptwerkstatt. (Foto: Stralsunder Werkstätten gGmbH)

Neben einem Empfang für Partner und Kunden und einem bunten Sommerfest für die Belegschaft veranstalten die Stralsunder Werkstätten am 23. Juni zudem ein Hoffest für die Öffentlichkeit. Bilden - Arbeiten - Fördern - Wohnen: Dies sind die Schlagworte, die das vielfältige, an den individuellen Bedürfnissen der Betreuten und Nutzer ausgerichtete Leistungsangebot der städtischen Gesellschaft der Hansestadt Stralsund beschreiben. Was im Januar 1983 als "Geschützte  Werkstatt" mit einigen wenigen Angestellten und Betreuten in der Stralsunder Schillstraße begann, hat sich über die folgenden drei Jahrzehnte zu einem modernen Sozialunternehmen entwickelt.

 

Manuela Stepnitz ist fast von Beginn an mit dabei. Im März 1987 begann die gelernte Krankenschwester ihre Tätigkeit als Betreuerin für schwerstmehrfach behinderte Menschen in der Schillstraße. In den folgenden Jahren erlebte sie die stetige Erweiterung des Leistungsangebotes und der Werkstatt im Rahmen von Umzügen in die Hafenstraße und auf das heutige Hauptgelände in der Albert-Schweitzer-Straße hautnah mit. In ihrer mittlerweile 31-jährigen Tätigkeit für das gemeinnützige Unternehmen hat Manuela Stepnitz viel erlebt. "Für Veränderungen im Arbeitsalltag bin ich immer offen gewesen", erzählt die 54-Jährige. So hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur schwerstmehrfach behinderte Menschen betreut, sondern auch die Außenstelle des Arbeitsbereiches Garten- und Landschaftspflege auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes aufgebaut. Seit etwa zehn Jahren betreut die langjährige Fachkraft eine eigene Montagegruppe auf dem Gelände der Hauptwerkstatt. "Die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten bereitet mir jeden Tag Spaß und ich freue mich, wenn wir die Herausforderungen neuer Arbeitsaufträge gemeinsam meistern", fasst Manuela Stepnitz die Motivation für ihre Arbeit zusammen.

 

Seit ihrer Gründung sind die Angebote der Einrichtungen und Dienste der Stralsunder Werkstätten beständig erweitert worden. „Diese Entwicklung setzt sich auch heute fort und orientiert sich dabei immer am Bedarf der von uns betreuten Menschen“, sagt Peter Friesenhahn, der seit dem Jahr 2010 die Geschäfte der Stralsunder Werkstätten leitet. So betreiben die Stralsunder Werkstätten nicht nur verschiedene Arbeitsbereiche in der Hauptwerkstatt, sondern auch diverse Außenstellen im Stralsunder Stadtgebiet und darüber hinaus Fördergruppen für mehrfach behinderte Menschen, zwei Wohnheime und eine ambulante Wohnassistenz für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung. Und auch heute setzt sich die Weiterentwicklung der Stralsunder Werkstätten fort. In den kommenden zwei Jahren soll unter anderem ein neues Domizil für die Integrationswerkstatt in der Hafenstraße bezogen werden. Weitere Informationen zu den Stralsunder Werkstätten und zum Jubiläum gibt es im Internet auf www.sw-hst.de oder auf der Facebookseite des Unternehmens.